Langlaufweltcup erneut ein großer Erfolg in Toblach

Die Weltcuprennen am letzten Wochenende in Toblach erhielten sehr großen Zuspruch. Das Organisationskomitee mit OK-Chef Herbert Santer plant schon für die Tour de Ski 2018/19. Im Südtiroler Ort wird die Eröffnungsetappe am 29.Dezember 2018 austragen wird.

Die Bilanz der Athleten mit den Rennen am Samstag im Skating und der Verfolgung am Sonntag im klassischen Stil fiel sehr positiv aus. Vor allem die Verfolgung nahmen die Langläufer mit Begeisterung auf, da dieses Format im Langlaufweltcup selten gelaufen wird. OK-Chef Herbert Santer war mehr als zufrieden: „Am Ende ist alles gut gegangen, es verletzte sich niemand und der Schnee und die Temperaturen, waren für den Langlaufsport ideal.
Die Weltcupetappe in Toblach garantiert immer Qualität und Kompetenz im Langlaufbereich: „Unser Organisationskomitee ist eine große Gruppe von Profis und es macht uns immer wieder große Freude, wenn die Athleten und Zuschauer das zur Kenntnis nehmen und uns loben. Mittlerweile ist die Nordic Arena im Langlaufsport sehr berühmt, vor allem wegen seiner spektakulären Anstiege. Das einzige Manko, das es noch zu beheben gilt, ist das Einbeziehen der Zuschauer. Heuer wollten wir nicht zu viel Geld ausgeben, vor allem im Hinblick auf die Tour de Ski 2018/19. Im Dezember 2018 wird Toblach den Start in diese Rennserie austragen. Dabei werden wir auch ein großes Fest ausrichten, denn nächstes Jahr feiern wir auch 10 Jahre Langlaufweltcup in Toblach.

Sehr glücklich haben uns auch die Glückwünsche zum geglückten Weltcupwochenende von FISI-Präsident Flavio Roda gemacht. Die Austragung von internationalen Langlaufrennen scheint in Toblach für längere Zeit gesichert zu sein: „Die Zukunft des Langlaufsports wird auch über unsere Loipen laufen“, sagt Santer abschließend, „wir hoffen, dass Toblach der Fixpunkt der Tour de Ski als Startetappe wird, so wie es das Fleimstal ist, das den Abschluss dieser Rennserie bildet.

Ein Großteil des Verdienstes am reibungslosen Weltcup-Wochenende geht an Nathalie Santer. Die Ex-Biathletin und Ex-Langläuferin ist auch Namensgeberin des neuen Streckenverlaufs: „Wir hatten heuer das große Glück, dass es kurz vor dem Weltcupwochenende ordentlich geschneit hat. Die Bilder die das Fernsehen in die ganze Welt hinausschickte, zeigten eine herrliche Winterlandschaft und nicht den wenigen Schnee wie in den letzten Jahren“.
Den Organisatoren ist es gelungen eine anspruchsvolle Strecke den Teilnehmern zu bieten: „Die nach mir benannte Strecke ist sehr anspruchsvoll, das ist aber auch Notwendig für die Austragung einer Langlaufweltcup-Veranstaltung. Ansonsten wäre der Streckenverlauf zu einfach. Diesen Streckenverlauf werden wir auch in den nächsten Jahren verwenden, wenngleich wir die Möglichkeit haben ein wenig mit der Strecke „Saskia“ (weitere Tochter von OK-Chef Herbert Santer) zu variieren. Ich habe vor allem auf das Verfolgungsrennen gedrängt, denn dieses Format war auch eines meiner liebsten als ich noch aktive Biathlon-Sportlerin war. Der Vorteil ist, dass die Zuschauer die keine Langlaufexperten sind, gleich verstehen wer der Sieger ist.

Es ist mit Sicherheit einer der nächsten Aufgaben den Langlaufweltcup attraktiver zu machen, umso mehr Zuschauerinteresse zu bekommen. Ein Mittel könnten die Verfolgungsrennen sein, die immer tolle Positionskämpfe versprechen“. Zur Zukunft: „Die Planung der nächsten Saison beginnt bereits in Kürze, wir werden uns alle an einen Tisch setzen und über die Zukunft sprechen. Wir planen eine tolle Eröffnung der Tour de Ski und wollen diese Show auch vielen Zuschauern vor Ort zeigen.