Norwegische Show in Toblach: Oestberg, Johaug, Weng

Aufholjagd von Bolshunov, er besiegt Ustiugov und übernimmt die Führung in der Gesamtwertung, der Finne Niskanen wird Dritter. Oestberg besiegt Johaug im Zielsprint, dritte wird Heidi Weng. Wieder ein schlechter Tag für die Azzurri.

Heute fanden in Toblach die Verfolgungsrennen statt, welche die gestrigen Wettkämpfe in der Nordic Arena abschliessen. Die Rennen haben die Ausgangslage auf den Kopf gestellt und dadurch für Spannung gesorgt, vor allem im Damenrennen. Anstelle der Favoriten Therese Johaug und Sergej Ustiugov gewinnen die Verfolger Ingvild Flugstad Oestberg, welche Johaug im Sprint schlägt, und Alexander Bolshunov, der den Rückstand auf Ustiugov aufholt und alleine die Ziellinie überquert. Dritte der Finne Iivo Niskanen und Heidi Weng. Wieder ein schlechter Tag für die Azzurri: Giandomenico Salvadori wird 30., Stefan Zelger 55., Maicol Rastelli 58., Mikael Abram 59., Federico Pellegrino 69. Bei den Frauen wird Anna Comarella 29., Lucia Scardoni 37., Elisa Brocard 44. Und Caterina Ganz 46

Die Frauen fangen hart an, aber am heftigsten ist Oestberg, der sich sofort an Johaug festklebt und eine ohnehin schon dürftige Ablösung beseitigt. Weng ist auch sofort unter der schwedischen Ebba Andersson, während Oestberg die Führung übernimmt, ohne besondere Ehrfurcht vor dem am besten betitelten und erfahrensten Kollegen zu zeigen. Aber das Unerwartete ist um die Ecke und Oestberg rutscht aus, riskiert das Eislaufen und verliert vorübergehend den Kopf des Rennens. Der Schwede wehrt sich gegen Weng, während Comarella mit einer Verspätung von fast zwei Minuten von der Spitze des Rennens immer noch der Beste der Welt ist. Zwei kommandierende Duette. Oestberg kehrt zurück, während der dritte und vierte Boden nagt und Weng abbricht. Bei 6,6 km erstaunt Jacobsen und berührt das Podium, als er Weng überholt, während an der Spitze immer ein Kampf zwischen Johaug und Oestberg ausgetragen wird. Was bleibt, ist der Sprint, der über das Schicksal des Wettbewerbs entscheidet, in dem der amtierende Meister der Tour auf Johaug und Weng, der an der Ziellinie erschöpft ist, glänzt.

Unmittelbar danach waren die Männer an der Reihe. Klaebo hat einen beträchtlichen Rückstand für die Verfolgung in Toblach und muss versuchen, den Schaden zu begrenzen und wertvolle Sekunden für die Gesamtwertung der. Tour de Ski gut zu machen. Die drei führenden Russen haben daher reichlich Handlungsspielraum, gefolgt vom Schwede Calle Halfvarsson. Einige Minuten nach dem Start hat Sergey Ustiugov bereits einen Vorsprung von 23 Sekunden auf Ivan Yakimushkin, und 44 Sekunden auf Klaebo, ab er zieht nicht weiter an. Es kommt zum Führungswechsel: Geburtstagskind Bolschunow vor Halfvarsson und Ustiugov. 4 Grad Außentemperatur, -3 Grad Schneetemperatur, 66% Luftfeuchtigkeit. Bei 7,5 km überholt Cologna Klaebo, der bereits eine Minute Rückstand auf die Führenden hat. Bolshunov nutzt die Anstiege der Nordic Arena und macht Meter um Meter gut und gewinnt 13 Sekunden vor Ustiugog und Niskanen. Klaebo wird 10., Cologna 13.

Gerti Taschler, Präsident des Organisationskomitee kommentiert die beiden Renntage zwischen den Jahreswechsel: "Es hätte nicht besser sein können: perfektes Wetter, schöne Atmosphäre, hervorragende Organisation. In Zukunft wollen wir "in der Tour de Ski" bleiben, wir haben eine paar gute Ideen und möchten mit FIS und Infront zusammenarbeiten, um das Langlaufen noch interessanter zu machen.